Warum Schokolade in Afrika immer beliebter wird

Weniger als vier Prozent der weltweit verkauften Schokolade konsumieren die Menschen in Afrika. Doch ihr Konsumverhalten auf dem Kontinent verändert sich gerade: In vielen Ländern wächst eine Mittelschicht heran, die Geld hat, Genuss schätzt und für die edle Schokolade eine erschwingliche Form des Luxus darstellt.

Um mit ihrem Hauptprodukt Kakaobohnen mehr einzunehmen und so ihre Wirtschaft anzukurbeln, versuchen Ghana und Elfenbeinküste neuerdings, die Veredelung und das Verarbeiten des Rohstoffs im Land zu fördern. In der Elfenbeinküste sind zwei große neue Schokoladenfabriken entstanden, Ghana treibt die Marktliberalisierung voran und plant den bisher staatlich dominierten Sektor komplett für Privatunternehmen zu öffnen.

Originalbeitrag: FAZ

 

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