Warum Kenias Regierung 30.000 Menschen obdachlos macht

Eine neue Autobahn soll Kenias verstopfte Hauptstadt entlasten. Dafür lässt die Regierung Tausende Häuser, Schulen und ein Krankenhaus abreißen – in Kibera, Afrikas größtem Slum.

Der Fall verdeutlicht ein großes Problem in Kenia: Zwar wächst die Mittelschicht in dem Land rasant. Das zeigt sich auch daran, dass sich immer mehr Kenianer Autos leisten können, mit denen sie nun die Straßen der Großstädte verstopfen. Nairobi, die Drehscheibe der ostafrikanischen Wirtschaft, boomt. Doch das Wachstum kommt bei vielen nicht an. Die Elendsviertel, die es seit der Kolonialzeit gibt, werden größer – und die Regierung kümmert sich kaum.

Vollständiger Beitrag: Tagesspiegel

 


 

 

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