Warum Afrika unsere Altkleider nicht will

In Deutschland sind Textilien Wegwerfware. Viele Altkleider kommen nach Uganda oder Tansania. Dort wollen Politiker den Import verbieten. Einfach ist das nicht.

Das Thema bewegt die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) seit dem Jahr 2015. Damals beschlossen die Mitgliedstaaten Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda und Burundi, bis zum Jahr 2019 das Geschäft mit alten Klamotten zu unterbinden. „Wir werden unter Konsequenzen zu leiden haben“, ahnte Ruandas Präsident Paul Kagame, „aber wir müssen unsere Industrien entwickeln.“ Er treibt seit dem Jahr 2014 eine groß angelegte „Made in Ruanda“-Kampagne voran.

Vollständiger Beitrag: Augsburger Allgemeine

 

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