Suche nach einer postkolonialen Sprache

Es ist über 30 Jahre her, dass der kenianische Autor Ngũgĩ wa Thiong’o in seinem Essay über die “Dekolonisierung des Denkens” die englische Sprache als postkoloniales Herrschaftsinstrument bezeichnete und ankündigte, fortan ausschließlich in seiner Muttersprache Kikuyu zu schreiben. Ngũgĩ wa Thiong’o, einer der Väter des afrikanischen Romans, hat damit nichts Grundlegendes bewirkt. Afrikanische Literatur erscheint bis heute fast ausschließlich auf Französisch oder Englisch. Thiongos Sohn, Mukoma wa Ngũgĩ, machte jetzt beim ILB, eine Trendwende aus.

Vollständiger Beitrag: Deutschlandfunk

 


 

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