Simbabwe versucht sich mit Hilfe Chinas zu einem führenden Technologiezentrum zu entwickeln

Simbabwe, das eine der höchsten Alphabetisierungsraten Afrikas hat, sucht den Kontakt zu China. Ziel ist es, technisches Know-how zum Aufbau eines der größten IT-Zentren des Kontinents zu erhalten.

Simbabwes Technologiebranche hat sich in den letzten anderthalb Jahrzehnten unter dem ehemaligen Präsidenten Robert Mugabe wohl besser geschlagen als andere Unternehmen. Die großen Telekommunikationsunternehmen haben ihre Investitionen in die Verbesserung der Datenkapazität und -kapazitäten unter der Leitung von Econet, dem führenden Telekommunikationsanbieter, erhöht und in den letzten zehn Jahren 1,3 Milliarden US-Dollar für den Ausbau seiner 3G- und LTE-Netze ausgegeben. 

Die Wirtschaft Simbabwes war lange Zeit vom Bergbau und der Landwirtschaft geprägt, insbesondere durch den Export von Tabak und Baumwolle. Aber wie in einigen anderen afrikanischen Ländern, darunter Äthiopien, Ghana und Ruanda, prüft auch Simbabwe nun das Potenzial von Investitionen in eine wissensbasierte Wirtschaft, um sich weniger auf die Unwägbarkeiten der Agrar- oder Rohstoffmärkte verlassen zu müssen. Simbabwes Regierung glaubt vor allem, dass die Künstliche Intelligenz (KI) eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Landes spielen könnte.

Bei all diesen Entwicklungsplänen spielt die Partnerschaft mit chinesischen Technologiefirmen eine Schlüsselrolle.

Quelle: Quartz Africa

 

 

Print Friendly, PDF & Email