Ruanda trotzt US-Ultimatum: Trumps “erbärmlicher” Handelskrieg in Afrika

ntv

Kurz nach Donald Trumps Amtsantritt Anfang vergangenen Jahres wendet sich ein kleiner, kaum bekannter Branchenverband mit einer Petition an das Weiße Haus. Die Sammler, Verarbeiter und Exporteure gebrauchter Kleidung lenken die Aufmerksamkeit Trumps, der sich mit seiner “America First”-Doktrin zuvor vor allem an Handelsmächten wie China und Deutschland abgearbeitet hatte, auf einen anderen Gegner: das winzige Uganda und drei weitere ostafrikanische Entwicklungsländer.

Diese Staaten hatten 2016 zum Schutz ihrer international kaum wettbewerbsfähigen Textilindustrie Zölle für gebrauchte Kleidung deutlich erhöht. Ab 2019 soll die Einfuhr in Ruanda sogar ganz verboten werden. Massenhafte Importe von in den USA und Europa meist gespendeten Second-Hand-Textilien machen aus Sicht der Regierungen die Entwicklung einer eigenen Industrie nahezu unmöglich. Ein Ultimatum der US-Regierung, die Zölle zurückzunehmen, ist nun ausgelaufen.

Vollständiger Beitrag: ntv

 

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