Ruanda sponsort den FC Arsenal

Süddeutsche Zeitung

Der englische Fußball-Erstligist FC Arsenal hat den afrikanischen Staat Ruanda als offiziellen Tourismus-Partner gewonnen. Der vorsichtige Versuch Ruandas, sein Image auf internationaler Ebene zu verändern, wird vielerorts als Provokation empfunden.

Die Boulevardpresse rechnete gleich nach, dass Ruanda jährlich fast 70Millionen Euro aus dem britischen Haushalt bekommt und nun die Hälfte für Trikotwerbung ausgibt. Es sind immer noch die edlen Spender, die entscheiden, was gut und was schlecht ist für Afrika.

“Jeder, der unseren Vertrag mit Arsenal kritisiert, weil wir ein armes Land und Empfänger von Hilfsgeld sind, will entweder, dass wir arm bleiben, oder versteht nicht, dass in jeder Branche die Kosten für Marketing ein normaler Teil der Geschäftsausgaben sind”, sagt Clare Akamanzi, die Geschäftsführerin der staatlichen Entwicklungsagentur.

Vollständiger Artikel: Süddeutsche Zeitung

 

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