Raus aus dem Helfermodus! Deutsche Afrikapolitik braucht einen Paradigmenwechsel

Man stelle sich mal Folgendes vor: Die Bundeskanzlerin reist nach China und hat in der Tasche ein Bündel von Projekten zur Stärkung des Mittelstands, Schaffung von Arbeitsplätzen für die Jugend und der Verbesserung der regionalen Sicherheitslage. Die chinesische Regierung würde wahrscheinlich höflich darum bitten, nicht mit Vorschlägen zur Entwicklung Chinas zu kommen, sondern sich auf das Gemeinsame einer Kooperation von Partnern zu konzentrieren, bspw. technologische Zusammenarbeit und bilaterale Investitionsvereinbarungen.

Die Afrika-Aktivitäten der Bundesregierung der letzten Jahre kommen jedoch mit immer neuen Konzepten, auch diesmal auf den Reisen der Bundeskanzlerin und des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Im Gepäck den Marshall-Plan mit Afrika (MPA) und Compact with Africa (CWA). Die Bundesregierung finanziert deutsche Leistungen und verkauft sich als die gute Samariterin. Aber immer weniger ist Hilfe willkommen. Denn trotz Hunderter Milliarden Dollar hat sie Afrikas Entwicklung nicht wirklich vorangebracht.

Vollständiger Beitrag: IPG – International Politik und Gesellschaft

 


 

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