Rasantes Wachstum von Chinas Sprach- und Kulturzentren in Afrika

Seit 2004 ist die Zahl der Konfuzius-Institute in Afrika von Null auf 48 gestiegen, so das internationale Beratungsunternehmen Development Reimagined.

Konfuzius-Institute orientieren sich an westlichen Kulturinstituten wie dem französischen Institut Français, dem deutschen Goethe-Institut oder dem britischen British Council. Solche Einrichtungen sind in Afrika seit dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert tätig. Die Alliance Français wurde 1883 gegründet, der British Council 1934. Trotz 100 Jahren Verspätung ist China nun auch bei der Zahl der Kulturinstitute weltweit bereits an zweiter Stelle hinter Frankreich.

Konfuzius-Institute werden durch Partnerschaften zwischen einer chinesischen Universität, einer Universität im Gastland und dem Office of Chinese Language Council International (Hanban), einer Organisation zur Förderung von Sprache und Kultur im Rahmen des chinesischen Bildungsministeriums, gegründet. Hanban schickt einen chinesischen Regisseur und Sprach- und Kulturlehrer.

 


 

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