„Man darf Afrika nicht nur als Absatzmarkt betrachten“

Das Thema Afrika treibt Heinz-Walter Große um. Als Vorsitzender der Subsahara-Initiative der Deutschen Wirtschaft (Safri) und als Chef des Medizintechnikunternehmens B. Braun. Er ist Teil der Wirtschaftsdelegation, die diese Woche mit der deutschen Bundeskanzlerin nach Afrika reist. In einem Interview erläutert Große Erwartungen und Forderungen an deutsche Wirtschaftsunternehmen:

“Ich bin weit entfernt davon, nur ein positives Bild von Afrika zu zeichnen. Aber ich finde, dass man Afrika nicht nur als Absatzmarkt betrachten darf. Man kann in Afrika nicht nur handeln, man muss auch investieren. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich kritisiere kein Unternehmen, das in Afrika erst einmal mit Vertrieb und Handel startet. Dennoch meine ich, dass die Firmen ab einem bestimmten Punkt prüfen müssen, ob man vor Ort auch produzieren kann. Es gehört zur unternehmerischen Verantwortung, die Region an der Wertschöpfung teilhaben zu lassen.”

Vollständiger Beitrag: Handelsblatt

 


 

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