Kleinbauernorganisationen boomen in Afrika

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die beispiellose Entwicklung von Bauern- und ländlichen Erzeugerorganisationen in ganz Afrika vollzogen. Bauernverbände genießen als Vertreter der bäuerlichen Bevölkerung auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene wachsende Anerkennung.

Heute gibt es Zehntausende von Kleinbauernorganisationen in ganz Afrika. Die meisten spielen eine Doppelrolle: Als Erzeugergemeinschaften oder Genossenschaften erbringen sie Dienstleistungen für ihre Mitglieder und vertreten die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber anderen Interessengruppen wie Agrarpolitikern, Geschäftspartnern und Entwicklungsprojekten. Viele Kleinbauernorganisationen gründen lokale Gewerkschaften und Verbände, die mit nationalen Dachverbänden verbunden sind.

Diese Organisationen haben fünf regionale Netzwerke in Afrika eingerichtet: EasternAfrica Farmers Federation (EAFF); Plateforme Sous-Régionale des OrganisationsPaysannes d’Afrique Centrale (PROPAC); Réseau des Organizations Paysanneset de Producteurs de l’Afrique de l’Ouest (ROPPA); Südafrikanischer Verband der Agrargewerkschaften (SACAU); und Union Maghrébine et Nord-Africaines desAgriculteurs (UMNAGRI).

Quelle: Devdiscourse

 

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