Der weltweite Tourismus verzeichnete das höchste Wachstum seit 2010, angeführt von Besuchen in Afrika.

Mit über 1,3 Milliarden Reisenden verzeichnete die Welt 2017 das höchste Wachstum der internationalen Touristenströme seit 2010. Wie die Daten der Welttourismusorganisation zeigen, verzeichneten die afrikanischen Länder im Vergleich zu jeder anderen Region der Welt das höchste durchschnittliche Wachstum. Die Touristenankünfte auf dem Kontinent sind um 8,6% gestiegen, verglichen mit einem globalen Durchschnitt von 7%. Das bedeutete fast 63 Millionen Besucher, die 2017 37 Milliarden Dollar auf den Kontinent brachten.

Besonders angezogen wurden die Touristen von nordafrikanischen Ländern, in die vor allem die europäischen Urlauber allmählich zurückkehren, nachdem Terroranschläge den Tourismus stark belastet hatten. Dies galt insbesondere für Tunesien, das ein Wachstum von 23% verzeichnete.

In den Ländern südlich der Sahara führte Südafrika mit über 10 Millionen Ankünften sowie Simbabwe (2,4 Millionen) und der Elfenbeinküste (1,5 Millionen). Auch die Besucherzahlen in Kenia stiegen 2018 von 1,4 Millionen im Jahr 2017 auf über 2 Millionen.

Quelle: QuartzAfrica

 


 

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