«Der Service ist so gut wie in China»: Wie China in Afrika Eisenbahnstrecken baut

China hat in Kenia eine neue Eisenbahn von Nairobi nach Mombasa gebaut. Das Eisenbahnprojekt erhielt die China Road and Bridge Corporation (CRBC) ohne öffentliche Ausschreibung. Sie ist auch die Betreiberin der Eisenbahn, in jeder Lokomotive, an jedem Bahnhof haben derzeit noch die Chinesen das Sagen. Das soll sich ändern, was aber noch einige Jahre dauern könnte. Rund 60 Prozent der Kosten für die Eisenbahn, schreibt die Firma auf ihrer Website, würden wieder nach China zurückfliessen.

Kritiker monieren, Kenya habe einen schlechten Deal gemacht. Verglichen mit der Eisenbahnlinie von Äthiopien, welche ebenfalls vor kurzem eröffnet wurde, ist jene nach Mombasa pro Kilometer deutlich teurer. Äthiopiens Eisenbahn ist elektrifiziert und teilweise doppelspurig. Gebaut wurde sie ebenfalls von chinesischen Firmen. Doch Äthiopien hatte sein Eisenbahnprojekt im Gegensatz zu Kenya öffentlich ausgeschrieben.

Vollständiger Beitrag: Neue Zürcher Zeitung

 

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