China und Afrika: Zusammenarbeit oder neuer Kolonialismus?

China, China, immer wieder China. Ob die Freihandelszone in Dschibuti oder ÖPNV in Nigeria, überall in Afrika ist China präsent und baut und investiert. In der nigerianischen Hauptstadt Abuja wurde gerade eine Stadtbahn eröffnet, das erste Nahverkehrssystem seiner Art in Westafrika. Gebaut und teilweise finanziert von China.

Tatsächlich baut China seine Beziehungen nach Afrika konsequent aus, ohne sich groß um die inneren Belange zu kümmern. Und Peking verteidigt dieses Vorgehen und weist alle Vorwürfe zurück, man betreibe eine Art Neo-Kolonialismus oder -Imperialismus. So argumentieren manche, die chinesischen Investitionen brächten die jeweiligen Länder in eine gefährliche Abhängigkeit und sprechen von “Schuldschein-Diplomatie”.

Die liberale Neue Zürcher Zeitung (NZZ) nennt das “überholt”: “Längst sieht Peking in Afrika nicht mehr in erster Linie einen Rohstofflieferanten, sondern einen wachsenden Absatzmarkt für eigene Fabrikate.”

Vollständiger Beitrag: Telepolis

 


 

Print Friendly, PDF & Email