Bangladeschs Unternehmen drängen auf Investitionen in Afrika

Bangladeschische Investoren haben eine schnelle Entscheidung ihrer Regierung über Investitionen in Afrika gefordert, da China und Indien ihre Geschäfte dort schnell ausbreiten.

“Dies ist der richtige Zeitpunkt, um nach Afrika zu gehen”, sagte Amin Helali, Sekretär des Bangladesh Africa Investment Forum. Leider verzögere die Regierung Bangladeshs immer wieder die erforderlichen Genehmigungen für Investitionen im Ausland.

Chinesische und indische Unternehmen erwerben Tausende von Hektar Land in verschiedenen afrikanischen Ländern wie Uganda, Äthiopien, Kenia, Sudan, Ruanda und Kongo. Bangladeschische Investoren seien dahinter weit zurückgeblieben.

Die Idee hinter einer Investition in den Agrarsektor afrikanischer Länder besteht hauptsächlich darin, die Nahrungsmittelsicherheit in Bangladesch zu stärken. Die Bevölkerung Bangladeschs wächst mit alarmierender Geschwindigkeit und die Anbaufläche schrumpft täglich mit der rapiden Urbanisierung, dem Wohnungsbau und der Industrialisierung im ganzen Land.

 

Neben der Landwirtschaft haben bangladeschische Unternehmer Interesse, in Sektoren wie Pharmazie, Keramik, Jute und Jute sowie Lebensmittelverarbeitung zu investieren. Helali, zugleich Vorsitzende der Dosh Disha Group, ist sich sicher: “Wir können für eine große Anzahl von Bangladeschis leicht Arbeitsplätze schaffen, wenn wir in afrikanischen Ländern in Landwirtschaft, Produktion, Pharmazie und Wohnungsbau investieren dürfen. Die Arzneimittel der bangladeschischen Unternehmen sind in afrikanischen Ländern sehr beliebt. Diese Firmen können dort auch die Medikamente herstellen.”

Ahmad, ehemaliger Präsident der Föderation der Industrie- und Handelskammern Bangladeschs (FBCCI), drängte die Regierung, bangladeschischen Unternehmern zu erlauben, im Ausland zu investieren, damit die illegale Kapitalflucht gestoppt werden kann.

 

Gegenwärtig ist es nur der DBL-Gruppe gelungen, in Afrika zu investieren: Es wurden fast 100 Millionen Dollar für den Aufbau einer Strickwarenfabrik in Äthiopien investiert.

Quelle: Asia News

 

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