Autos in Afrika: selbstgemacht statt importiert

Uganda plant, dass künftig keine Autos mehr importiert werden dürfen, die älter als acht Jahre sind. Bisher importiert das Land pro Monat schätzungsweise 4000 Autos. “Wenn die Autos in Uganda ankommen, sind sie im Schnitt schon älter als 15 Jahre”, sagt Rob de Jong. Er leitet den Bereich Transport und Mobilität beim Umwelt-Programm der Vereinten Nationen (UNEP) mit Sitz in Kenias Hauptstadt Nairobi.

Dabei gehen die einzelnen afrikanischen Länder sehr unterschiedlich mit der Einfuhr von gebrauchten Autos um. “Einige Länder haben die Einfuhr von Gebrauchtwagen komplett verboten, in anderen Ländern sind 95 oder 99 Prozent aller Wagen, die dort auf den Markt kommen, gebraucht”, sagt Rob de Jong. Zu den Ländern, die keine Gebrauchtwagenimporte erlauben, gehören Südafrika, Marokko und der Sudan. Doch ein komplettes Verbot hält das UNEP nicht für nötig. Schon eine strenge Regulierung könne viel bewirken, sagt Baskin und verweist auf den Inselstaat Mauritius. Dort gilt ein Höchstalter von drei Jahren für importierte Gebrauchtwagen. “Dadurch hat sich die Anzahl der Elektro- und Hybrid-Autos im Land deutlich erhöht.” Auch die Elfenbeinküste in Westafrika habe gerade eine Altersgrenze von fünf Jahren für importierte Gebrauchtwagen eingeführt.

Vollständiger Beitrag: Deutsche Welle

 

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